Benutzer und Verbindungen erstellen
Als Benutzer admin anmelden
OmniDB wird nur mit dem Benutzer admin ausgeliefert. Wenn Sie die Server-Version verwenden, sollten Sie sich zunächst als admin anmelden, das Standardpasswort lautet admin. Bei der App-Version ist keine Anmeldung erforderlich.

Das nächste Fenster ist das Startfenster.

Einen weiteren Benutzer erstellen
Klicken Sie auf das Users-Symbol (Benutzer) in der oberen rechten Ecke. Es öffnet sich ein Popup, das es dem aktuellen OmniDB-Superuser ermöglicht, einen neuen OmniDB-Benutzer zu erstellen.

Klicken Sie im Popup auf die Schaltfläche Add new user (Neuen Benutzer hinzufügen; das Symbol mit Person und Plus-Zeichen). Dadurch wird eine neue, leere Benutzerzeile eingefügt, die bis zum Ausfüllen als (pending info) (ausstehende Angaben) angezeigt wird.

Geben Sie username (Benutzername) und password (Passwort) ein. Legen Sie fest, ob dieser neue Benutzer ein super user (Superuser) sein soll. Dieses Benutzerverwaltungsfenster ist nur für Superuser sichtbar. Klicken Sie anschließend im Popup auf die Schaltfläche Save (Speichern).

Sie können beliebig viele Benutzer anlegen, vorhandene Benutzer bearbeiten und auch Benutzer löschen, indem Sie in der Spalte Actions (Aktionen) auf das rote Kreuz klicken. Nun können Sie sich abmelden, indem Sie auf die Schaltfläche Sign Out (Abmelden) in der oberen rechten Ecke klicken.
Als neuer Benutzer anmelden
Melden wir uns nun als der soeben erstellte Benutzer an.

Wir sehen das Fenster erneut. Beachten Sie, dass nun kein Users-Symbol mehr vorhanden ist, da der Benutzer test kein Superuser ist. Klicken Sie nun auf Connections (Verbindungen) in der oberen linken Ecke. Es erscheint ein Popup wie dieses:

Verbindungen erstellen
OmniDB unterstützt PostgreSQL, MySQL, MariaDB, Oracle und SQLite.
Wir erstellen nun eine Verbindung zu einer PostgreSQL-Datenbank, eine Verbindung zu einer Oracle-Datenbank und eine Verbindung zu einer MariaDB-Datenbank. Um die Verbindungen zu erstellen, klicken Sie auf die Schaltfläche New Connection (Neue Verbindung), wählen Sie dann den Verbindungstyp aus und füllen Sie die übrigen Felder aus. Nachdem Sie alle Felder für beide Verbindungen ausgefüllt haben, klicken Sie auf die Schaltfläche Save (Speichern).

Für jede Verbindung gibt es eine Spalte Actions (Aktionen), über die Sie sie löschen, testen und auswählen können. Testen Sie nun die PostgreSQL-Verbindung.

Beachten Sie, dass ein Popup mit der Meldung fe_sendauth: no password supplied
erscheint. Das liegt daran, dass OmniDB das Passwort des Datenbankbenutzers nicht auf
der Festplatte speichert. Da kein Passwort vorliegt, versucht OmniDB, sich ohne
Passwort zu verbinden, und nutzt dabei möglicherweise vorhandene automatische
Authentifizierungsmethoden: die trust-Methode, eine .pgpass-Datei und so
weiter. Da der Datenbankserver mit einem Fehler antwortet, der die Verbindung
verweigert, erkennt OmniDB, dass ein Passwort erforderlich ist, und fragt den
Benutzer danach. Sobald der Benutzer in diesem Popup ein Passwort eingibt, wird es
verschlüsselt und im Arbeitsspeicher abgelegt.
Nachdem Sie das Passwort eingegeben und Enter gedrückt haben, sehen Sie bei erfolgreicher Verbindung zur Datenbank ein Bestätigungs-Popup.

Gibt es jedoch irgendein Problem beim Verbinden mit Ihrer PostgreSQL-Datenbank, bleibt dasselbe Popup sichtbar und zeigt den Fehler an, den OmniDB erhalten hat.

Bei Oracle verhält es sich ähnlich. Wenn OmniDB zum ersten Mal versucht, ohne Passwort eine Verbindung zu einer Oracle-Datenbank herzustellen, sehen Sie eine Meldung wie diese:

Gibt es Probleme beim Verbinden mit Ihrer Oracle-Datenbank, bleibt dasselbe Popup sichtbar und zeigt den Fehler an, den OmniDB erhalten hat:

MariaDB- und MySQL-Datenbanken funktionieren ebenso. Beim ersten Mal wurde kein Passwort angegeben:

Bei Problemen, etwa wenn der Datenbankserver nicht erreichbar ist:

Wenn Sie schließlich in der Verbindungsübersicht auf die Aktion Select Connection (Verbindung auswählen) klicken, öffnet OmniDB sie in einem neuen Connection Outer Tab (äußerer Verbindungs-Tab), wie wir im nächsten Kapitel sehen werden.
SSH-Tunnel verwenden
OmniDB ermöglicht es dem Benutzer, sich über SSH-Tunnel mit jeder beliebigen entfernten Datenbank zu verbinden. Der Benutzer muss dazu die SSH-Tunnel-Informationen in jeder Verbindung in der Connections Grid (Verbindungsübersicht) ausfüllen.

- SSH Server: Der Server, mit dem Sie sich per SSH verbinden;
- SSH Port: Der Port des SSH-Servers (Standard ist 22, es kann aber jede beliebige Portnummer sein);
- SSH User (SSH-Benutzer): Der Betriebssystem-Benutzername, mit dem Sie sich mit dem SSH-Server verbinden;
- Password/Passphrase (Passwort/Passphrase): Das Passwort des Betriebssystembenutzers (oder die Passphrase für den unten angegebenen Schlüssel). Wenn Sie das Feld SSH Key Text File ausfüllen, ist ein Passwort optional;
- SSH Key Text File (SSH-Schlüsseldatei): Der Inhalt des lokalen privaten SSH-Schlüssels, mit dem Sie sich mit dem SSH-Server verbinden können. Wenn Sie dieses Feld ausfüllen, können Sie zusätzlich das Feld Password/Passphrase ausfüllen, wobei es in diesem Fall die Passphrase für den privaten SSH-Schlüssel ist.
Bitte beachten Sie, dass alle Informationen verschlüsselt in Ihrer lokalen OmniDB-Benutzerdatenbank gespeichert werden.
Bei Verwendung von SSH-Tunneln müssen Sie außerdem alle Datenbankfelder entsprechend ausfüllen. Diese beziehen sich dann jedoch nicht mehr auf den OmniDB-Server, sondern auf den SSH-Server. Dies ist in den beiden unten erläuterten Szenarien möglich.
Befindet sich die Datenbank auf demselben Server, mit dem Sie sich per SSH verbinden, ergibt sich folgende Situation: